Mitarbeitermotivation - motivierter Mitarbeiter

Checkliste Mitarbeitermotivation: 5 Dinge, auf die HR-Manager bei Google, Netflix und Co. achten

Die weltweit erfolgreichsten Unternehmen entwickeln mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erstklassige Produkte und setzen dadurch Milliarden um. Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterbindung werden häufig als entscheidende Erfolgsfaktoren genannt.

Dafür sind diese Unternehmen auch bereit, traditionelle Regeln der Personalführung über Bord zu werfen. Allen voran hat Google bereits früh eine Unternehmenskultur geschaffen, von der sich clevere, zielstrebige Persönlichkeiten anlocken und motivieren lassen. Ebenso erfolgreich verfolgt Apple seit der Neuausrichtung durch Steve Jobs das Ziel, perfekte Produkte zu kreieren, wobei individuelle Zielsetzungen dem kollektiven Antrieb, Außergewöhnliches zu schaffen, untergeordnet werden. SpaceX und Netflix haben erkannt, dass überhaupt nur talentierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Motivation beitragen können und rekrutieren daher ausschließlich „A-Player“.

Für all diese Erfolgsunternehmen besteht kein Zweifel daran, dass glückliche, motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg sind und den Umsatz letztendlich in die Höhe treiben.

Fünf Dinge, auf die HR-Manager für höhere Mitarbeitermotivation achten sollten:

1.  Finanzielle Anerkennung

Finanzielle Anerkennung trägt nur zur kurzfristigen Motivation bei, sollte in seiner Wirkung aber dennoch nicht unterschätzt werden. Wesentlich ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genau Bescheid wissen, wie sie monetäre Belohnungen, etwa Boni, erreichen können. Wichtiger als hohe Boni bleiben jedoch Entwicklungsmöglichkeiten, persönliche Herausforderungen sowie ein Gefühl der Erfüllung bei der Arbeit. Deshalb setzen Erfolgsunternehmen verstärkt auf diese Formen der längerfristigen Motivation.

2.  Potenziale erkennen und Perspektiven schaffen

Engagierte Vorgesetzte zeigen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche Möglichkeiten ihnen im Unternehmen offen stehen, und denken auch daran, die Fähigkeiten und Potenziale jedes bzw. jeder Einzelnen bestmöglich zu nutzen. Menschen, die an der richtigen Stelle eingesetzt werden, arbeiten produktiver und sind zufriedener. Für Unternehmen wie Netflix bedeutet das auch, sich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu trennen, deren Fähigkeiten oder Zielsetzungen nicht (mehr) mit den Unternehmenszielen übereinstimmen.

3.  Konstruktives Feedback und klare Zielsetzungen

SpaceX startete mit einem Team aus vergleichsweise unerfahrenen Technikerinnen und Technikern und verfügte anfangs weder über die Infrastruktur noch über das Budget der Konkurrenz. Wer sein Team schnell voranbringen muss, braucht eine klare Linie und eine ausgezeichnete Arbeitsmoral. Nur wenn Führungskräfte regelmäßig konstruktives Feedback geben, können auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich wachsen.

4.  Unabhängigkeit und Eigenverantwortung

Die einzige Regel, die es bei Netflix einzuhalten gilt, lautet: „Always act in Netflix’s best interest“. Dies schafft Freiraum, erfordert aber auch eine sinnvolle Zielsetzung. Klar formulierte Ziele sind unabdingbare Voraussetzung für produktive Arbeit. Ohne sie leidet nicht nur die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern auch der Erfolg des Unternehmens. Je besser Angestellte die Geschäftsstrategie kennen, desto eher können sie diese umsetzen und so mehr zur Zielerreichung beitragen.

5.  Motivation und Wertschätzung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich nicht als fester, wichtiger Bestandteil des Unternehmens sehen, bringen sich wenig ein und liefern auch nur selten konstruktive Ideen. Erfolgreiche Unternehmen schaffen daher ein Umfeld, in dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Planung, Umsetzung und Ergebnisse ihrer Arbeit verantwortlich sind. Dies erzeugt Wertschätzung für die eigene Leistung und schafft Anreize, die Ergebnisse stetig zu verbessern.

TeamEcho-Dashboard

Tools wie TeamEcho unterstützen HR-ManagerInnen dabei, immer den Überblick über die Teamstimmung  in jenen Bereichen zu behalten, die für die Mitarbeitermotivation am wichtigsten sind. Relevante Kategorien bei der Messung der Mitarbeiterzufriedenheit sind dabei:

  • Befinden bei der Arbeit
  • Allgemeines Wohlbefinden & Gesundheit
  • Arbeitsaufgaben
  • Arbeitsbedingungen
  • Organisationsklima
  • Identifikation mit dem Unternehmen

Eine reine Messung, ohne konkrete Maßnahmen daraus abzuleiten, ist jedoch nicht sinnvoll. Jede Mitarbeiterbefragung weckt Erwartungen, sowohl bei den Führungskräften als auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Umso wichtiger ist es, die Ergebnisse zeitnah an alle Beteiligten zu kommunizieren. Nur dann können sie auch dazu genutzt werden, Mitarbeiterziele und die Mitarbeiterentwicklung zu fördern.

 

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