Mitarbeiter vor Laptop

Employee Experience in Krisenzeiten

24. September 2020

Die Krisenzeit aufgrund des Corona-Virus hat sich bei jedem von uns eingeprägt. Wir haben viele “moments that matter” erlebt, in der individuellen privaten Situation, aber auch im Beruf. Home-Office, Kurzarbeit und eine digitale Arbeitsumgebung waren für viele ArbeitnehmerInnen neu und binnen kürzester Zeit zu etablieren. Die Krisenzeit ist dabei die Chance für Unternehmen, um Verlässlichkeit und Stärke zu zeigen. Der Effekt auf die Employee Experience und die Attraktivität als Arbeitgeber liegt auf der Hand. 

# Bist du attraktiv? Genau jetzt wird entschieden

Der Umgang des Unternehmens mit den MitarbeiterInnen wird in einer Krisenzeit wie der von Corona am deutlichsten sichtbar. Mit der Situation geht eine große Verunsicherung einher und die Menschen sind aufmerksamer als sonst. Die Firmenkommunikation und Entscheidungen werden genau beobachtet, sind die MitarbeiterInnen ja zumeist selbst betroffen. Und genau dann entscheidet sich, wie attraktiv ein Arbeitgeber wirklich ist. Die Effekte auf das Employer Branding sind während der Krisenzeit viel stärker als jede noch so intensive Werbekampagne. Denn dass der Arbeitsmarkt transparent und in Richtung Jobselling anstelle von Bewerberauswahl geht, wissen viele Branchen schon lange. 

# MitarbeiterInnen vor Business

Wer hält den Betrieb am Laufen? Während der Corona-Krise etablierte sich der Begriff der “Erhalter”, also der Berufsgruppen die das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Wie sieht das aber in den einzelnen Unternehmen aus? Und was bedeutet ein solches Ranking für die einzelnen MitarbeiterInnen? Um die Geschäftstüchtigkeit des Unternehmens zu schützen, konnten viele Firmen auf Kurzarbeit zurückgreifen, manche sogar auf die Produktion anderer, gefragter Güter. Schlussendlich kann aber ohne entsprechende Arbeitskräfte keine Organisation aktiv bleiben. Die richtigen Parameter für die MitarbeiterInnen einzustellen, ist also Nummer 1 der Maßnahmensetzung. Drei Aspekte stehen hier an erster Stelle.

  • Gesundheit 

Auf der Gesundheit der MitarbeiterInnen baut alles andere auf. Dazu gehört die Einführung von Maßnahmen zur Sicherheit am Arbeitsplatz (was oft Home-Office bedeutet), und generell alle Faktoren die das Wohlergehen des Teams sichern sollen. Die psychische Gesundheit will hier miteinbezogen werden: Sorgen über den Arbeitsplatz und existentielle Ängste sind belastend. Gut, dass die richtige Unternehmenskommunikation bis zu einem gewissen Grad dagegen vorbeugen kann. 

  • Digitales Normal 

Der neue Arbeitsplatz: Das Wohnzimmer. Oder eben jeder andere Platz in der Wohnung, in dem man den KollegInnen halbwegs ungestört am Bildschirm begegnen kann. Digitales Arbeiten war für manche Organisationen seit jeher normal, doch spätestens seit der Corona-Krise ist ein Großteil der Unternehmen auf remote und daher 100% digitales Arbeiten umgestiegen. Dass es funktioniert, wissen wir seitdem – die Kritik an mangelndem Vertrauen und Willen der Führungskräfte hat die Runde gemacht.

Wie aber den Umstieg, neben der entsprechenden Arbeitsausrüstung, für das Team erleichtern? Mit klaren Regeln, was für die Teamzusammenarbeit notwendig ist, und praktischen Tipps, die jeder für sich individuell nutzen kann. Dazu zählen zum Beispiel:

    • Zeiten festlegen, zu denen man ungestört arbeiten kann, und diese mit den anderen Personen im Haushalt besprechen
    • Tagesstruktur fixieren und das Ende einhalten
    • Prioritätenlisten der anstehenden Aufgaben führen 
  • Ohren auf

Wahre Führungsqualität beweisen in der Corona-Krise die Menschen, die ihren MitarbeiterInnen gut zuhören und Empathie zeigen. Dies geht online und mit Video Calls ebenso wie sich im selben Raum aufzuhalten. Vertrauen schaffen durch Austausch mindert Unsicherheiten und Ängste, die aus der Gefahr der Krankheit, den Folgen der Wirtschaftskrise und ähnlichem entstanden sind. Wenn der Kopf voller Sorge ist, leidet klarerweise das Engagement und die Motivation einer Person im Job. Eine gemeinsame Austauschbasis anbieten, zuhören und ein Gemeinschaftsgefühl aufbauen oder erhalten – wer dies auch virtuell schafft, der bietet seinen MitarbeiterInnen eine wertvolle emotionale Bindung, die bleiben wird. 

Gleichzeitig ist es der richtige Zeitpunkt, um Micromanagement zu beenden und Verantwortung vertrauensvoll an Teammitglieder abzugeben. Belohnt wird dies mit Loyalität und Einsatz.

Die Kommunikation mit den MitarbeiterInnen auf digitalem Wege aktiv und ehrlich halten: dabei kommen online Tools zum Einsatz. Feedback und Stimmung können mittels Tools wie TeamEcho einfach und ehrlich ausgetauscht werden. Unternehmen, bei denen das Tool im Einsatz ist, waren gerade zu Krisenzeiten froh um eine bewährte Plattform zur Aufrechterhaltung der Kommunikation.

Quelle

https://www.derbrutkasten.com/employee-experience-in-zeiten-von-corona/

Stimmungsbarometer vs. Mitarbeiterbefragung

Am Laufenden bleiben

Aktuelle Themen aus dem HR-Bereich, interessante Hintergrundgeschichten und Infos über die neuesten Funktionen – bleiben Sie informiert!