Employee experience am Arbeitsplatz

Employee Experience – Das A und O für zufriedene MitarbeiterInnen

28. August 2020

Zuerst im englischsprachigen Raum bekannt, ist das Thema auch bei uns angekommen. Employee Experience ist in jedem modernen Unternehmen ein Begriff und im besten Falle auch schon Programm. Employee Experience ist der wahre Kern von Employer Branding, da die MitarbeiterInnen die ehrlichste und stärkste Stimme über den Arbeitsplatz darstellen. Gewinnen Sie den Überblick über die besten Schritte für Employee Experience und welche Rolle die Führungskräfte dabei spielen. 

Moments that matter

Unter Employee Experience versteht man die gesammelten Gefühle und Erlebnisse, die eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber bzw. dem Unternehmen erfährt. Viele kleine Erlebnisse bilden unsere Gesamtstimmung, die wir zu unserem Job haben. Diese Einstellung beeinflusst stark, ob wir motiviert und mit Engagement arbeiten. Der worst case: Die “innere Kündigung”, bei der nur mehr das Mindestmaß an Aufgaben erfüllt wird.

Die Momente, auf die es wirklich ankommt, sind voller Emotionen – auch im Job. Drei Faktoren wirken darauf wesentlich ein:

  • physischer Arbeitsplatz
  • Tools
  • Kultur

6 Praxisschritte für Employee Experience Design

Träger festlegen
MitarbeiterInnen verstehen
“moments that matter” designen
Die Geschäftsführung ist überzeugt – ob von selbst oder durch Anstoß der HR-Abteilung. 

Ein bestimmtes Team trägt dann die Verantwortung für Umsetzung und Koordination. 

Die Vielfalt der Wünsche & Bedürfnisse der MitarbeiterInnen kennenlernen. Dabei die Generationen unterscheiden (Babyboomer, X, Y & Z).

    • Die richtigen Fragen stellen
    • Job-Erleben verstehen
    • Individuelle Angebote erstellen

 

Vom ersten Kontakt vor der Bewerbung bis zum ersten Arbeitstag, den Jour fixes oder dem Ausscheiden aus dem Unternehmen – diese Momente machen das Job-Erleben aus. 

Mind. 20 Momente finden, clustern und aktiv gestalten! 

Feedback einbauen
3 Dimensionen planen
Learnings einbauen
Da Employee Experience gemeinsam mit den MitarbeiterInnen gestaltet wird, ist regelmäßiges Feedback essentiell. 

Persönlich und mit online Tools können die richtigen Fragen stetig wiederholt werden. So werden die Einsichten immer besser. 

Arbeitsplatz, Tools und Kultur – diese 3 Aspekte gilt es zu gestalten. 

Von Design Thinking bis Scrum werden gerne neue Methoden zur Ideenfindung und Umsetzung genutzt. 

Regelmäßig evaluieren, wie neue Designs funktionieren – und auch Experimenten Raum geben! 

Das Motto lautet: Tun, lernen und adaptieren! 

„Bosses have the power, leaders have the people“

Einer der “moments that matter” in der Arbeit ist das Verhalten der Führungskraft. Es wird genau beobachtet, wie diese bei Erfolg, im Arbeitsalltag, Fehlern oder persönlichen Lebensereignisse handelt. Die Leistung des gesamten Teams ist wesentlich von der oder dem Vorgesetzten beeinflusst. Das Credo ist daher: Führen bedeutet Dienstleister für die MitarbeiterInnen sein. 

Einige Punkte für solide Führungseigenschaften klingen bekannt, sind aber nach wie vor topaktuell: 

  1. Verantwortung abgeben und dadurch das Team stärken
  2. Ehrliches Interesse an Erfolgen und dem Wohlbefinden von MitarbeiterInnen zeigen
  3. Zuhören
  4. Karrierewünsche von MitarbeiterInnen fördern
  5. Eine klare Vision und Strategie kommunizieren
  6. Ein Maß an technischen Fähigkeiten um das Team zu beraten 

Tipps, wie man im digitalen Zeitalter virtuelle Teams führt und die Rolle online am besten erfüllt, finden sich in unserem Blogartikel zur virtuellen Führung: https://www.teamecho.at/2020/04/14/digitale-fuehrung/.

Quelle

https://www.derbrutkasten.com/fuehrungskraft-als-dienstleister/?ref=articletext