Anonyme Mitarbeiterbefragung am Laptop

Erfolgreiche Mitarbeiterbefragung: Warum Anonymität so wichtig ist

13. August 2020

Anonyme Mitarbeiterbefragungen sind ein wichtiger Faktor für gemeinsamen Erfolg im Unternehmen. Sie helfen dabei, das wahre Potenzial eines Teams auszuschöpfen, indem sie die Meinungen und Ideen von jeder einzelnen Person bündeln. Dabei ist wichtig, wie die Befragung gestaltet und durchgeführt wird. Ziel sind immer 

“aussagekräftige und repräsentative Ergebnisse darüber, was die Mitarbeitenden beschäftigt. Die Ergebnisse erleichtern die Arbeit.” 

Wichtige Voraussetzung dafür ist, dass die Befragung auch wirklich anonym ist. Dabei sind 3 Schritte wesentlich.

3 Schritte zur anonymen Mitarbeiterbefragung

Bei einer Mitarbeiterbefragung, die nicht anonym ist oder von den MitarbeiterInnen nicht als anonym wahrgenommen wird, spielt ohne Zweifel die Angst vor negativen Konsequenzen eine große Rolle. So wägen viele TeilnehmerInnen beim klassischen Mitarbeitergespräch meist schon im Vorhinein taktisch ab, was sie sagen und was nicht. Dass das Gespräch dann an der ganzen Wahrheit vorbeigeht, ist vorprogrammiert. Die richtigen Maßnahmen können aber nur auf der Basis ehrlicher Antworten gesetzt werden. Wenn Sie bei Mitarbeiterbefragungen auf die folgenden 3 Schritte achten, können Sie bei den MitarbeiterInnen Vertrauen und Ehrlichkeit schaffen:

  • Freiwillige Teilnahme an der Befragung garantieren

Der beste Weg, um die MitarbeiterInnen zur Befragung hinzuführen, ist umfassende und klare Information. Das Ziel und die Vorgehensweise der Befragung sollen offensichtlich sein. Daraus ergibt sich dann im besten Fall auch der Wunsch, daran teilzunehmen. 

  • Anonyme Auswertung sichern

Die Datensätze müssen unbedingt anonym gehalten werden. Rohdaten, mit denen eventuell Rückschlüsse auf Personen gezogen werden können, müssen sicher verwahrt sein. Idealerweise werden nicht unbedingt notwendige personenbezogene Informationen erst gar nicht gespeichert. Eine Mindestgrenze für die Teilnahme festzulegen, ist ein Muss – ebenso die Information an die MitarbeiterInnen, wie die Erkenntnisse genutzt werden. 

  • Anonymität kommunizieren

Dass die Mitarbeiterbefragung tatsächlich anonym ist, muss auch bei den MitarbeiterInnen ankommen. Deswegen müssen die Anonymität und der sensible Umgang mit den Daten und Ergebnissen deutlich und immer wieder betont werden. Nur so schafft man die nötige Vertrauensbasis, um eine ehrliche und motivierte Teilnahme zu erreichen. 

Das sagt die Wissenschaft

Was weiß nun aber die Wissenschaft über das Antwortverhalten bei Befragungen? Wie bekommt man ehrliche Antworten? Und wann nehmen es Menschen mit der Wahrheit nicht ganz so genau? 

Die Soziologie liefert in ihren Forschungsergebnissen einige Faktoren, die sich auf die Ehrlichkeit in Befragungen auswirken.

Selbst administrierte Befragungen liefern validere Ergebnisse als Umfragen, die von einer Person als Interview geführt werden. 

Der Grund dafür ist die Neigung zu sozial erwünschten Antworten. Je nachdem, wie eine Person wahrnimmt, was erwünscht sein könnte, beeinflusst das, ob sie eine wahre Antwort gibt.


Menschen handeln aufgrund von Kosten-Nutzen-Einschätzungen. Sie wägen die Handlungsalternativen ab.


Je länger die Teilnahme an einer Umfrage hinausgezögert wird, desto wahrscheinlicher antwortet jemand weniger wahrheitsgetreu. Finden Umfragen häufig und regelmäßig statt, ist die Antwortqualität der TeilnehmerInnen besser. 

BEST PRACTISE DER ANONYMEN MITARBEITERBEFRAGUNG

Datenschutz steht bei TeamEcho an oberster Stelle und garantiert eine sichere und komfortable Feedbackumgebung für MitarbeiterInnen. Antworten, Ergebnisse und Feedback werden immer anonym gespeichert – und zwar serverseitig. Das bedeutet, dass die Ergebnisse nicht nur verschlüsselt, sondern tatsächlich anonymisiert sind und nicht rückverfolgbar auf einzelne Personen in der Datenbank abgelegt werden.

In der Praxis heißt das unter anderem:

  • Gesammelte Daten werden erst ab einer bestimmten Rücklaufquote angezeigt
  • Abstimmungen und Kommentare können nicht auf Personen zurückverfolgt werden, außer die Personen vermerken ihren Kommentar freiwillig mit ihrem Namen 
  • Es werden keine persönlichen Verläufe gesammelt
  • Abgesendete Umfragen können nicht nachbearbeitet werden

Beste Bedingungen also, um ein ehrliches, offenes Feedback-Klima und eine Austauschplattform für MitarbeiterInnen zu schaffen! 

Quelle

https://organisationvonarbeitundbetrieb.soziologie.uni-mainz.de/files/2014/05/A9R9E70.tmp_.pdf