Mobiler Arbeitsplatz

NEW WORK: FIT FÜR DAS NEUE ARBEITSLEBEN

19. März 2020

Digitale Zusammenarbeit ist einer der wesentlichen Faktoren der neuen Arbeitswelt, in die wir übergehen und die als “New Work” beschrieben wird. Mindestens ebenso wichtig wird es, laufend Veränderungen meistern zu können. Dies gilt sowohl individuell als auch für ganze Organisationen. Neben Home-Office und freier Zeiteinteilung werden MitarbeiterInnen auch immer mehr zu ManagerInnen Ihrer eigenen Arbeit. Wer Kommunikation und Partizipation an Entscheidungen bereits gut organisiert hat, gewinnt.

So gelingt New Work

Arbeiten unabhängig von Zeitpunkt und Ort – dies ist in vielen der erfolgreichsten Unternehmen schon lange gang und gäbe. Die Entwicklung geht für alle Branchen und Unternehmen in Richtung Flexibilität: Wer sich schnell anpassen kann und bei Veränderungen beweglich ist, ist auch wirtschaftlichem Wellengang gewachsen. Mit der richtigen Herangehensweise kann jeder die Vorteile von Home Office & Co nutzen – finden Sie mit unserem Überblick heraus, in welchen Aspekten des neuen Arbeitens Sie bereits punkten. 

Die Schritte hin zum digitalen Unternehmen wollen gut unterstützt sein. MitarbeiterInnen für neue Arbeitsweisen zu sensibilisieren und ein Klima der Neuerfindungen und Innovationen zu fördern, ist die beste Grundlage für die Zukunft. Welche Aspekte es dabei zu beachten gilt, verrät Ihnen unser Überblick. 

#1 Zeitsouveränität

Für die erfolgreichen Tech-Unternehmen wie Facebook und Co ist es selbstverständlich: Die MitarbeiterInnen bestimmen, wie sie sich ihre Zeit einteilen. Die Menschen wollen selbst über die eigene Zeit verfügen ein Wunsch, der auch dazu dienen soll, Stress zu reduzieren und die Work-Life-Balance individuell zu organisieren. Wer an einen bestimmten Ort zum Arbeiten pendeln muss, kann davon nochmals zusätzlich profitieren. Wichtig dabei: effektive Tools zur Abstimmung von Terminen und Deadlines. 

Übrigens ist freie Zeiteinteilung nicht der Tech-Branche vorbehalten: Studien zeigen, dass auch produzierende Betriebe im “New Work”-Modus angekommen sind, beispielsweise mit flexibler und teamorientierter Schichteinteilung.  

#2 I’m home, office!

Dank der Digitalisierung ist es möglich, einen großen Teil der Arbeit abseits des Schreibtisches im Büro zu leisten. Dem Wunsch nach Selbstbestimmung und der Notwendigkeit, ortsungebunden zu sein, wird durch remotes arbeiten nachgekommen. Ob zuhause, im Ausland oder im Coworking Space die Büroausstattung ist heute ein Set aus den richtigen Online-Tools. Damit werden sowohl eine effiziente Kommunikation wie auch Teamwork via Internet möglich.

#3 Ehrlich und viel kommunizieren

Die MitarbeiterInnen bestimmen mehr und mehr über die eigene Arbeit und das ist auch gut so: Mitspracherecht und Verantwortung fördern die Verbundenheit zur Sache, zum Ziel und auch zum Unternehmen. Eine Führungskultur, die MitarbeiterInnen ernst nimmt und ihnen auf Augenhöhe begegnet, ist wichtiger als je zuvor. Es zeigt sich immer mehr: Unternehmen, die flache Hierarchien und starke, offene Kommunikation leben, sind erfolgreicher. Stetige gemeinsame Planung und regelmäßiges Feedback bilden die solide Basis.  

#4 Agil, also schnell und flexibel, sein

Agil sein bedeutet in der Praxis von Organisationen und Unternehmen: Entscheidungen können von Teams schnell getroffen werden und Projektzyklen und Arbeitsabläufe sind so optimiert, dass sie schnell an Wünsche angepasst werden können. 

Agiles Management schafft dabei ein Arbeitsumfeld, das von regelmäßigem Feedback, einer starken Vertrauens- und Fehlerkultur geprägt ist und das Team eigenverantwortlich arbeiten lässt.

#5 Sinnstifter

Die ArbeitnehmerInnen suchen und verlangen nach einem Sinn in ihren Tätigkeiten. Und am einfachsten finden sie diesen auch selbst: Wer selbstbestimmt und flexibel Probleme löst und dabei durch eine Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien unterstützt wird, sieht auch schneller einen Sinn in seinen Aufgaben. Mehr Mitspracherecht auch bei der Auswahl der Aufgaben wirkt sich ebenfalls positiv aus.  

QUELLE

http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn_nbn_de_0011-n-5436648.pdf

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