4 Funktionen, die ein Stimmungsbarometer für Organisationen erfüllen kann

Kontinuierliche Stimmungsanalysen werden weiter an Bedeutung gewinnen. Unternehmen, die das erkennen und ihre MitarbeiterInnen aktiv ins Unternehmensgeschehen einbinden, haben in puncto Arbeitgeberattraktivität und Innovationskraft die Nase vorne. Denn Stimmungsbarometer dienen nicht nur der Problemidentifikation. Sie bringen weitere Vorteile – besonders, wenn sie kontinuierlich zum Einsatz kommen und eine wechselseitige Feedback-Kultur ermöglichen.

1. Konfliktprävention

Eine Befragung pro Jahr? – Dann ist es vielleicht schon zu spät! Laut einer Studie der Wirtschaftskammer Österreich machen Konfliktkosten etwa 20 Prozent der Gesamtkosten in Unternehmen aus. Tatsächlich mindern schwelende Konflikte die Mitarbeitermotivation, senken die Produktivität und beeinträchtigen letztlich auch die Arbeitgeberattraktivität. Dabei wäre diese Negativspirale einfach abwendbar: Ein kontinuierliches Stimmungsbarometer gibt MitarbeiterInnen die Möglichkeit, Konfliktherde jederzeit anonym zu thematisieren. So können Probleme im Betriebsklima noch vor dem Entstehen erkannt und rechtzeitig gemeinsam Lösungen erarbeitet werden.

2. Problemdiagnose

Wo genau muss ich ansetzen? Echtzeit-Stimmungsbarometer liefern wichtige Informationen über den Status quo in Ihrem Unternehmen. Werden Veränderungen in der Mitarbeiterzufriedenheit erkannt, ermöglichen gezielte Schwerpunktanalysen eine genaue Problemdiagnose. Generell gilt nämlich: Je besser man über Probleme im Betriebsklima Bescheid weiß, desto einfacher können konkrete Maßnahmen zu deren Beseitigung abgeleitet werden. Oft reichen vergleichsweise simple Mittel – beispielsweise eine Optimierung der Kommunikationswege –, um die Mitarbeiterzufriedenheit deutlich zu erhöhen.

3. Change-Prozess-Monitoring

„Veränderungen – Nein, danke!“ Stehen in einem Unternehmen große Veränderungen an, reagieren viele MitarbeiterInnen – unabhängig von der Hierarchieebene – zunächst mit Unbehagen. Dabei sind Unternehmen besonders bei umfangreichen Veränderungsprozessen von der Zustimmung und Mitwirkung ihrer MitarbeiterInnen abhängig. Wer seine MitarbeiterInnen an Bord holen möchte, muss sie frühzeitig miteinbeziehen, mögliche Ängste identifizieren und ihre Bedürfnisse berücksichtigen. Gerade hierfür eignet sich ein kontinuierliches Stimmungsbarometer, das MitarbeiterInnen anonym zu Wort kommen lässt und so die Möglichkeit bietet, sich aktiv in die Unternehmensentwicklung einzubringen.

4. Erfolgskontrolle

Woher weiß ich, ob sich die Investition in Schulungsangebote oder Angebote der Gesundheitsförderung tatsächlich lohnt? Häufig sind betriebliche Maßnahmen beispielsweise im Gesundheits- und Weiterbildungsbereich zwar kostenintensiv, zeigen die erhoffte Wirkung aber nur eingeschränkt. Ein kontinuierliches Stimmungsbarometer kann nicht nur im Vorfeld eruieren, ob überhaupt Bedarf besteht, auch die Wirkung der jeweiligen Maßnahme lässt sich überprüfen. So können die Angebote kosteneffizient gestaltet und optimal auf die tatsächlichen Bedürfnisse abgestimmt werden.

 


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